SP Kanton Bern

Sozialdemokratische Partei
Bern Holligen

SP Bern Holligen
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17.02.2016 | 

Gemeinderats- und Stadtratswahlen 2016: Einstimmige Nominationen der SP Bern Holligen

Die SP Bern Holligen hat an ihrer Hauptversammlung vom 17. Februar 2016 Peter Marbet, Direktor des Berner Bildungszentrums Pflege, SP Stadtrat und Vizefraktions-präsident, einstimmig als Kandidat für die Gemeinderatswahlen 2016 nominiert. Ein-stimmig erfolgten auch die Nominationen für den Stadtrat. Neben den vier bisherigen Stadträten Fuat Köçer, Peter Marbet, Halua Pinto de Magalhâes und Michael Sutter sind dies neu Esther Muntwyler und Ayse Turgul.

 

Medienmitteilung (PDF)


21.01.2016 | 

Gemeinderatswahl 2016: Peter Marbet einstimmig nominiert

Der Vorstand der SP Bern Holligen hat Peter Marbet, Direktor des Berner Bildungszentrums Pflege, SP Stadtrat und Vizefraktionspräsident, einstimmig als Gemeinderatskandidaten zu Handen der zuständigen Parteigremien nominiert. Mit Peter Marbet kann die SP Bern Holligen der Stadtpartei einen Kandidaten präsentieren, der als langjähriges Vorstandsmitglied über einen überaus breiten politischen und beruflichen Leistungs- und Führungsausweis verfügt.

 

 

Medienmitteilung (PDF)

30.08.2015 | 

Antwort des Berner Gemeinderates zur Petition „TRAM-AST FISCHERMÄTTELI (Linie 6) MUSS BLEIBEN!“

Der Gemeinderat nimmt in seiner Antwort vom 13. August 2015 zur Petition der SP Holligen Stellung und sichert uns zu, sich weiterhin für die Weitererhaltung des Tram-Astes einzusetzen. Ein Entscheid sei aber nicht vor 2016 zu erwarten.

 

Antwort des Gemeinderates zur Petition Tram-Ast Fischermätteli (Linie 6)

21.07.2015 | 

Holligen Zytig Nr. 66 (Mai 2015)

In der Holligen Zytig vom Mai 2015 haben wir den Quartierbewohnern unsere Strategie Holligen 2020 näher gebracht.

 

In der Zeitung votieren wir zudem für die Beibehaltung des Tram-Astes Fischermätteli und zeigen auf, welche Nutzungsarten auf dem Areal der ehemaligen Kehrrichtverbrennung (Warmbächli) derzeit geplant werden.

 

Holligen-Zytig Nr. 66 (Mai 2015)

18.06.2015 | 

Grosser Rückhalt für Petition „TRAM-AST FISCHERMÄTTELI (Linie 6) MUSS BLEIBEN!“

Das Initiativkomitee der SP Holligen vor der Stadtverwaltung
Kevin Bomhardt, Vorstandsmitglied SP Holligen, erläutert Gemeinderätin Ursula Wyss und dem Direktor Bernmobils René Schmid unser Anliegen
Übergabe der Unterschriftenbögen an die zuständige Gemeinderätin und den Direktor Bernmobil

1‘241 Quartierbewohnerinnen und -bewohner haben die Petition der SP Holligen unterzeichnet und fordern den Gemeinderat damit auf, den Tram-Ast Fischermätteli (Linie 6) zu sichern und weiterhin als Durchmesserlinie zu führen. Die zahlreichen Unterschriften zeigen die grosse Beliebtheit des Trambetriebs und der Führung als Durchmesserlinie. Eine Umstellung auf Busbetrieb wird vom Quartier nicht akzeptiert.

 

Das regionale Tramkonzept sieht vor, den Tram-Ast Fischermätteli durch eine Buslinie zu ersetzen. Die SP Holligen wehrt sich dezidiert gegen diese Pläne. Sie hat deshalb eine Petition lanciert, welche einen Verzicht auf dieses Vorhaben fordert.

Die SP Holligen stellt mit Genugtuung fest, dass die Petition auf grosses Interesse der Quartierbevölkerung gestossen ist und der Tram-Ast Fischermätteli breit und gut abgestützt ist. Das zeigten auch die vielen Gespräche an den Sammeltagen und die engagierte Mithilfe von parteiungebundenen Quartierbewohnerinnen und –bewohnern. Die SP Holligen bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung.

Die SP Holligen und mit ihr die Unterzeichnenden der Petition sind überzeugt, dass der Tram-Ast Fischermätteli heute und auch in Zukunft das richtige öffentliche Verkehrsmittel für die betroffenen Quartiere ist. Sie erwartet vom Gemeinderat, dass er die Anliegen der Petition ernst nimmt, den Tram-Ast Fischermätteli sichert und diese Tramlinie weiterhin als Durchmesserlinie führt.

Am Donnerstag, 18. Juni 2015, hat eine Delegation der SP Holligen die Petition mit den 1‘241 Unterschriften der zuständigen Gemeinderätin Ursula Wyss und Bernmobil Direktor René Schmid zu Handen des Gemeinderates übergeben.

Für Auskünfte: Kevin Bomhardt, Vorstandsmitglied SP Bern Holligen, Tel. 079 726 23 71

 

Medienmitteilung (PDF)


03.05.2015 | 

Strategiepapier Holligen 2020

Eine Arbeitsgruppe der SP Holligen hat im letzten Jahr ein Strategiepapier zur Entwicklung des Quartiers bis 2020 erarbeitet. Das Papier enthält einen Katalog von 34 Massnahmen, unterteilt in die folgenden vier Themengebiete:

  • Wohnen
  • Verkehr
  • Frei- und Grünräume
  • Lebensräume, Begegnungsorte, Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsinfrastruktur

 

Strategiepapier herunterladen

 

An der Parteiversammlung vom Mittwoch, 22. April 2015, hat die Arbeitsgruppe die Strategie den Anwesenden präsentiert:

 

Präsentation Strategiepapier

 

Das Strategierpapier wurde im Anschluss an die Präsentation einstimmig genehmigt.

13.02.2015 | 

SP Holligen fordert mehr Wohnraum und mehr grössere Wohnungen auf dem Meinen-Areal

Die SP Holligen fordert von den zuständigen Stellen, dass das Meinen-Areal in eine Wohnzone W umgezont wird und ein Anteil von mindestens 40% an grösseren Wohnungen für Familien und WGs realisiert wird.

 

Vollständige Medienmitteilung anzeigen

16.10.2014 | 

SP Holligen lanciert Petition: Tram-Ast Fischermätteli (Linie 6) muss bleiben!

Die SP Holligen setzt sich dezidiert für den Erhalt des Tram-Ast Fischermätteli (Linie 6) ein und lehnt eine Umstellung auf einen Busbetrieb ab. Sie fordert mit einer Petition den Gemeinderat auf, den Tram-Ast Fischermätteli zu sichern und weiterhin als Durchmesserlinie zu führen.

 

Das Regionale Tramkonzept sieht vor, den Tram-Ast Fischermätteli durch eine Buslinie zu ersetzen. Dagegen wehrt sich die SP Holligen und hat - als zusätzliche Unterstützung zum vom Stadtrat überwiesenen Postulat der SP Fraktion (Peter Marbet) - eine Petition lanciert.

Die Petition fordert den Gemeinderat auf, den Tram-Ast Fischermätteli zu sichern und wei- terhin als Durchmesserlinie zu führen. Sollte das Regionale Tramkonzept aufgrund der Ab- lehnung von Tram Region Bern in den Gemeinden Köniz und Ostermundigen überarbeitet werden, erwartet die SP Holligen, dass die Forderungen der Petition berücksichtigt werden.

Die SP Holligen will den Tram-Ast Fischermätteli sichern, um der Quartierbevölkerung nach wie vor einen qualitativ hochstehenden, komfortablen öffentlichen Verkehr zu sichern. Sie ist überzeugt, dass dieser Tram-Ast den Quartieren Mattenhof, Weissenstein, Fischermätteli und Holligen erhalten bleiben muss. Dies umso mehr, als in dessen Einzugsgebiet in den letzten Jahren das Wohnungsangebot massiv erhöht wurde und weiter erhöht wird (Brunn- matt Ost, Weissenstein, Holligenstrasse, Meinen-Areal).

Das Tram fährt ruhiger, hat ein grösseres Sitz- und Stehplatz-Angebot und ist insgesamt komfortabler als der Bus. Zudem bietet die heutige Tramlinie mit der Endstation Fischermät- teli strategische Ausbaumöglichkeiten Richtung Köniz oder Europaplatz. Diese Möglichkeit darf nicht leichtfertig vergeben werden.

Eine Stilllegung des Tram-Ast Fischermätteli ergibt auch vor dem Hintergrund, dass die Ge- leise auf dem Ast Fischermätteli im Sommer 2014 saniert wurden, aus wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn.

Die SP Holligen ist überzeugt, dass die Tramlinie 6 mit dem Tram-Ast Fischermätteli heute und auch in Zukunft eine nachhaltige und kostengünstige Lösung ist, zu welcher auch im Namen der zukünftigen Generationen Sorge zu tragen ist.

 

Petitionsbogen herunterladen, ausdrucken und Unterschriften sammeln

 

SP Holligen Jahresbericht 2013

 

 

Schwerpunkte im Vereinsjahr 2013

Für die SP Holligen war 2013 ein klassisches Zwischenjahr. Keine Wahlen, die es zu verarbeiten gab. Dennoch sind wir nicht untätig geblieben.

 

Nach dem grossen Erfolg unserer Sektion bei den Stadtratswahlen sind unsere gewählten Mitglieder voller Elan in die neue Legislaturperiode eingestiegen. Der Bericht von Halua Pinto de Magalhães gibt davon einen guten Eindruck.

 

 

Mitgliederversammlungen

Die HV von Ende Januar ging unter der umsichtigen Leitung von Giovanna Battagliero speditiv über die Bühne. Ganz speziell hat die Sektion den Einsatz unserer Alt-Gemeinderätin Edith Olibet  für die Stadt, aber auch für die Sektion verdankt. Gedankt und gewürdigt hat sie auch Marie-Louise Durrer, welche während vielen Jahren im Vorstand unserer Sektion mit unermüdlichem Einsatz und grossem Engagement tätig war. Beiden war der grosse Applaus sicher. Auch unser traditionelles Lottospiel zum Ausklang der Hauptversammlung sorgte für gute Laune.

 

Die MV vom März beschäftigte sich mit der neuen Schwimmhalle im Marzili. Nachdem das „Mulbeeri“ kaum mehr unter finanziell vernünftigem Aufwand zu sanieren ist und damit das grosse Manko an gedecktem Wasser auch nicht behoben werden könnte, erachtet die Sektion den geplanten Standort auf dem Gaswerkareal als ideal für die Stadt und unser Quartier. Die Mitglieder stellten sich einstimmig hinter den Bau einer 50 Meter Schwimmhalle und den vorgesehenen Standort Gaswerkareal.

 

 An der MV vom Mai hatten wir die Gelegenheit, unser Co-Präsidium, Edith Siegenthaler und Stefan Jordi näher kennenzulernen. Die Diskussionen verliefen sehr animiert, unsere Mitglieder hatten eine Fülle von Fragen und Anregungen. An dieser MV wurden auch unsere Kandidierenden für die Grossratswahlen vom April 2014 nominiert. Es sind dies die bisherigen Giovanna Battagliero und die beiden Neuen, Ayse Turgul und Stefanie Kurt. Nachdem wir für die Stadtratswahlen „nur“ Männer nominieren konnten, waren es diesmal „nur“ Frauen. So halten wir auch als Sektion über einen längeren Zeitpunkt die Geschlechterquoten ein. Allerdings zog Giovanna Battagliero nach den Sommerferien ihre Kandidatur zurück. Mit grossem Bedauern nahmen wir diesen Rückzug zur Kenntnis, hatten aber gleichzeitig auch grosses Verständnis dafür. Ayse Turgul und Stefanie Kurt wurden glanzvoll von der SP Region nominiert. Nach dem Rücktritt von Heinz Marti als Präsident der Schulkommission Mattenhof-Weissenbühl konnte der Vorstand Selvi Yilmaz als Vertreterin unserer Sektion zuhanden des Wahlgremiums vorschlagen. 

 

An der MV vom August diskutieren wir mit 2 zwei Vertretern der JUSO über die 1 : 12 Initiative. Mit plausiblen Argumenten konnten sie die anwesenden Mitglieder vom Anliegen überzeugen. Leider blieb der Erfolg an der Urne aus. Weil in den nächsten Jahren in unserem Quartier sehr viele bauliche Veränderungen anstehen, Holligen das Wohnentwicklungsgebiet der Stadt Bern in diesem Jahrzehnt ist, wurde die Arbeitsgruppe „Holligen 2020“ eingesetzt, mit dem Ziel, Zukunftsvorstellungen mit Forderungen der SP Holligen für unser Sektionsgebiet zu entwickeln, respektive zu formulieren.

 

An der MV vom Oktober sprach unser SP-Kantonspräsident und Grossrat Roland Näf zum Thema „Sparen für die Reichen?!“. Er konnte dabei eindrücklich aufzeichnen, dass die heutige schlechte Finanzlage im Kanton den Steuergeschenken der Bürgerlichen zu verdanken ist. Er wies auch darauf hin, dass die Steuerfüsse in den ländlich SVP-dominierten Gemeinwesen viel höher sind als denjenigen mit einer RGM-Mehrheit.

 

Den Abschluss des Vereinsjahr bildete im Dezember das wie immer gemütliche Jahresschlussessen im Restaurant Lory.

 

 

Vorstandssitzungen

Auch dieses Jahr plante und organisierte der Vorstand an fünf Sitzungen die vielseitigen Aktivitäten der Sektion. Neu ist Esther Muntwyler zum Vorstand gestossen.

 

 

Für den Vorstand

 

Kevin Bomhardt

 

 

Rückblick aus dem Stadtrat 2013

 

2013 war das erste Jahr in der neuen Legislaturperiode und aus der Perspektive der Sektion SP Holligen können wir durchaus zufrieden sein mit dem Legislaturbeginn. Dank dem Nachrutschen von Neostadtrat Fuat Köçer im vergangenen Herbst,  stellen wir nun als kleinste Sektion der Stadtpartei die verhältnismässig meisten Repräsentanten in unserer Fraktion. Das bedeutet gleichzeitig, dass wir einen Zwanzigstel des gesamten Stadtrats ausmachen und dementsprechend auch die Quartierinteressen einbringen können.

 

Doch beginnen wir den Rückblick wie gewöhnlich am Anfang des Jahres. Der Start in die neue Legislatur war eine Herausforderung für unsere Fraktion. Denn wir hatten nicht nur durch den Zuwachs an Mandaten anspruchsvollere Sitzungen zu bewältigen, sondern standen auch vor der Aufgabe die Mehrheit der Fraktion in den Ratsbetrieb einführen zu müssen. Viele alteingesessene Fraktionsmitglieder waren nicht mehr zu den Wahlen angetreten und entsprechend mussten wir auch neu zusammengewürfelt funktionieren. Mit diesem Neubeginn wurden auch gleich alle unsere Sektionsvertretungen in Kommissionen gewählt: Michael Sutter in die Kommission für Planung, Verkehr und Stadtgrün (PVS), Peter Marbet in die Agglomerationskommission, und ich in die Kommission für Finanzen, Sicherheit und Umwelt (FSU). So unerfahren wir alle in der Kommissionsarbeit waren, so schnell arbeiteten wir uns in die ausführlichen Dossiers ein und es stellte sich, auch in der Fraktion, bald ein Courant Normal ein. Dennoch haben sich in der Fraktion auch ein paar Sachen verändert, sehr positiv hervorheben kann ich an dieser Stelle die neue und lebendigere Diskussionskultur und auch der Enthusiasmus, mit welchem die neuen ParlamentarierInnen ihre Aufgaben wahrnehmen. So hat sich auch Fuat Köçer, welcher „nur“ ein Viertel dieses Jahres im Rat verbracht hat, schnell eingebracht und auch bereits mehrmals ans Rednerpult gewagt.

 

Natürlich betrifft nur ein kleiner Bruchtteil der behandelten Geschäfte direkt Holligen, auch wenn viele Beschlüsse indirekt einen Einfluss auf unser Quartier haben. Ich beschränke mich hier aber auf eine kleine Auswahl für diesen thematischen Rückblick. Gleich anfangs Jahr präsentierte der Gemeinderat das Nutzungskonzept für den Loryplatz,  womit er eine interfraktionelle Motion aus dem Jahr 2010 umgesetzt hat und dieses Quartierzentrum belebt werden soll. Doch bereits Mitte des Jahres kam der erste Dämpfer: das verlotterte Haus Schlossstrasse 6/8 (mittlerweile in Sanierung) wäre eine ideale Verbindung zwischen Loryplatz und Insel-Areal gewesen – doch die Stadt hat es leider versäumt das Baurecht zurückzuholen. Da diese beiden Geschäfte nicht in der Kompetenz des Stadtrats lagen, konnte nur noch im Nachhinein mit einem Vorstoss (interfraktionelle Interpellation GLP, BDP/CVP, SP; bzw. IG Loryplatz) nachgefragt werden, ob „sich [da] eine private Gesellschaft auf Kosten der Stadt Bern ihre Finanzen“ saniert. Die wahrscheinlich anspruchsvollste Debatte betraf allerdings alle Quartiere: der Kanton hatte seinen Beitrag zur Finanzierung der Gemeinwesenarbeit gestrichen und somit wären unter anderem Quartiertreffs und Integrationsangebote betroffen. Der Kahlschlag konnte an der Budgetdebatte glücklicherweise verhindert werden – dennoch müssen manche Angebote in den Quartieren zurück gefahren werden. Wie sich das nun auf unser Quartier auswirkt, werden wir wohl erst in den folgenden Jahren zu sehen und zu spüren bekommen.

 

Die Mandatsträger unserer Sektion haben auch versucht mit eigenen Vorstössen Akzente fürs Quartier zu setzen, welche im Folgenden kurz aufgelistet sind. Wichtig für die zukünftige Entwicklung des Quartiers wird wohl die Planung auf dem Meinen-Areal und die Ausgestaltung der Tramlinie 6 sein. Für einen kleinen Aufruhr sorgte noch im 2012 die Aufhebung der Kunststoffsammlung an den Quartiersammelstellen, insbesondere verliert Holligen durch den Wegzug der alten KVA eine Möglichkeit den gesamten Trennmüll in der Nähe entsorgen.

 

Eingereichte Holligen-relevante Vorstösse:

 

Motion Fraktion SP (Peter Marbet/Michael Sutter, SP):

Meinen-Areal: Wohnungen – für alle statt für wenige

 

Postulat Fraktion SP (Peter Marbet/Fuat Köçer, SP):

Tram-Ast Fischermätteli (Linie 6) muss bleiben

 

Interpellation Fraktion SP/JUSO

(Halua Pinto de Magalhães, JUSO/Stefan Jordi, SP):

Aufhebung der Kunststoffsammlungen bei den Quartierentsorgungsstellen – Verliert die Stadt Bern ihre Vorreiter- und Vorbildrolle?

 

 

Halua Pinto de Magalhães

 

 

 

Fragebogen Mitwirkung Tramkonzept

 

 

Wurden Ihre Erwartungen gemäss der Projektskizze bzw. wurden die Ziele der Studie erreicht?

 

Grundsätzlich ist der Gesamteindruck gut. Bezüglich dem Ast Fischermätteli wurden unsere Erwartungen nicht erfüllt. Dies erstaunt uns insofern nicht, als dass zum Vornherein beabsichtigt war, diesen Ast als Trambetrieb aufzugeben. Dies, obwohl es sich bei der Tramlinie 6 bereits heute um eine Durchmesserlinie handelt und obwohl im Einzugsgebiet des Fischermätteliastes das Wohnungsangebot markant gesteigert wurde und mit dem Sportcluster im Weissenstein (Fussballfelder und neue Sporthallen ab 2014) zusätzliche öV Kundinnen und Kunden gewonnen werden können.

 

 

Wie beurteilen Sie die formulierten Ziele und Grundsätze für die Weiterentwicklung des Tram- und des ergänzenden Busnetzes?

 

Unterstützt wird das Ziel, das öV Angebot weiter zu attraktivieren. Die vorliegende Mitwirkungsvorlage will aber beim Ast Fischermätteli aber genau das Gegenteil, eine Umstellung vom bewährten Trambetrieb auf Busbetrieb.

 

Bei den formulierten Zielen und Grundsätzen fehlen der SP Holligen die Berücksichtigung der Interessen der Wohnbevölkerung im angesprochenen Perimeter und die Berücksichtigung der bereits bestehenden und in Bau befindlichen Sportinfrastruktur im Weissenstein.

 

Bei der Wirtschaftlichkeit werden die Folgekosten, die eine Umstellung auf Busbetrieb für die Strassen im Perimeter Fischermätteli Ast, nicht berücksichtigt. Auch die Investitions- und Folgekosten der anvisierten Strassenaufwertungen sind nirgends zu finden.

 

Dem Ziel der Weiterentwicklung der umliegenden Gemeinden werden die Interessen der Stadt, die Interessen der Wohnbevölkerung und der Freizeitsportlerinnen und –sportler des Stadtteils III in diesem Perimeter untergeordnet.

 

Die Stossrichtung, möglichst alle Tramlinien als Durchmesserlinien zu betreiben, wird unterstützt. Die heutige Tramlinie 6 ist eine Durchmesserlinie. Sie entspricht also bereits dieser Stossrichtung. Zudem gibt es komfortable Umsteigebeziehungen dank des Linienast Fischermätteli auch in den Westen von Bern.

 

Wie beurteilen Sie die Analyse und die daraus gezogenen Fazits?

 

Linienast Fischermätteli:

 

Die Schlussfolgerungen sind für uns nicht nachvollziehbar.

Sie berücksichtigen nicht, dass dieser Linienast:

 

-       seit Jahrzehnten über einen tadellos funktionierenden Trambetrieb verfügt und der betroffenen Bevölkerung im Rahmen der Abstimmung zu Tram Bern West versprochen wurde, dass mit der Zusammenlegung mit der Linie G der RBS das Tram erhalten bleibe

-       die sehr stark frequentierten Linien 7 und 8 bis zum Quartierzentrum Brunnhof entlastet

-       die Zahl der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die im Mattenhof die Berufsschule besuchen, sehr hoch ist und das Inselspital in unmittelbarer Nähe ist

-       im Weissenstein einen Sportschwerpunkt mit Fussballfeldern erschliesst und ab 2014 die Sporthallen Weissenstein in Betrieb genommen werden

-       grosse Wohngebiete erschliesst, deren Bewohnerinnen und Bewohner (wie andere auch) Anspruch auf einen bequemen öV haben.  Wir zitieren aus der Abstimmungbotschaft zum Tram Bern West (Seite 6): „…ein Tram bietet den Passagieren viele Vorteile. Es fährt ruhiger, hat ein grösseres Sitz- und Stehplatz-Angebot und ist insgesamt komfortabler als ein Bus…“

-       bei einer Umstellung auf Busbetrieb Gefahrenpotentiale für Velofahrende geschaffen werden, die eliminiert werden müssten

-       ein Busbetrieb die Strassen sehr stark belastet, was sich bei den Reparaturkosten, die die Stadt alleine zu tragen hat, negativ auswirken würde

 

Ebenfalls entschieden abgelehnt wird die aufgeführte Variante „Zusammenlegung der heutigen Linien 6 und 17“.

 

Linienast 11

Die SP Holligen befürwortet den geplanten Betrieb einer Inselspitallinie mit Erweiterung zum KVA Areal und längerfristig zum Bahnhof Ausserholligen.

 

Erachten Sie die aufgezeigten Stossrichtungen als plausibel? Sind die dargestellten Netzvarianten nachvollziehbar?

 

Grundsätzlich sind die Stossrichtungen plausibel mit Ausnahme jener des Fischermätteli Astes. Wir lehnen die aufgezeigte Stossrichtung, den Linienast Fischermätteli auf Busbetrieb umzustellen, entschieden ab. Das Tram ist das heutige, aber auch das zukünftig richtige Verkehrsmittel, um die dicht bebauten Wohngebiete, die WKS und das KV, den Sportschwerpunkt im Weissenstein zu erschliessen. 

 

Erachten Sie die aufgezeigtenUmsetzungsphasen als plausibel?

 

Bezogen auf den Linienast Fischermätteli: Nein

 

Wurden der Stellenwert des Gesamtnetzes und die Einbindung ins S-Bahn-Netz richtig erkannt?

 

Ja

 

Erachten Sie den definierten Entscheidungsbedarf als richtig?

 

Ja, den definierten Entscheidungsbedarf erachten wir als richtig. Das heisst aber für uns, dass die geplanten Sanierungsarbeiten am Linienast Fischermätteli gemäss Zeitplan zu realisieren sind.

 

Welche Rahmenbedingungen und Probleme müssen aus der Optik der einzelnen Gemeinden / Quartierorganisationen / Verbände speziell berücksichtigt werden?

 

Es kann nicht sein, dass ein bewährter Tramlinienast (Fischermätteli), der mit der Inbetriebnahme des Tram Bern West als Durchmesserlinie gestaltet wurde, aufgegeben wird. Diese Absicht widerspricht auch den Versprechungen, welche der Stimmbevölkerung vor der Abstimmung zum Bern West gemacht wurde. Zudem gilt es, Kostenwahrheit herzustellen und zwar in Bezug auf die Investitions- und Folgekosten, die bei einer Umstellung auf Busbetrieb und der Strassenneugestaltung anfallen würden. Nicht legitim ist anzuführen, dass sich eine Tramführung für dieses Gebiet nicht eigne und für Velofahrende gefährlich sei. Wie Bern Mobil selber feststellt, sind keine besonderen Gefahrenmomente bekannt und die heutige Tramführung bewährt sich seit 90 Jahren. Weshalb jetzt dieselbe plötzlich nicht geeignet sein soll, ist nicht nachvollziehbar.

 

Wir erwarten, dass unseren Argumenten Rechnung getragen wird. Andernfalls werden wir uns für den Erhalt des Tramlinienastes Fischermätteli mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln wehren.

 

 

 

Mitwirkung Überbauungsordnung Insel Areal III

Sehr geehrte Damen und Herren

Gerne nehmen wir die Gelegenheit wahr, zur Überbauungsordnung Insel Areal III Stellung zu nehmen. Das Inselareal ist ein Teil unseres „Sektionsgebietes“.

Wir haben dazu folgende Bemerkungen:

1.    Der geplante Verdichtung auf dem Inselareal erachten wir als plausibel und sie entspricht unserer politischen Stossrichtung eines schonenden Umgangs mit den Ressourcen. Der Rückbau der einzelnen Baufelder mit der „Insel-Fruchtfolge“ überzeugt.

2.    Städtebaulich überzeugt das Konzept, auch hinsichtlich der geplanten hohen Baukörper im Zentrum des Inselareals. Dass der MIV durch gezieltes Einsetzen von Sperren reduziert werden soll, ist für den Schutz der angrenzenden Wohnquartiere und damit für die SP Holligen unabdingbar.  

3.    Das Freiraumkonzept ist nachvollziehbar. Mit der geplanten Öffnung des Engländerhubels kann das Quartier Holligen von den geplanten baulichen Veränderungen respektive Erweiterungen auch einen Nutzen ziehen. Dies entspricht unseren langjährigen Bestrebungen, die Grünflächen im Quartier zu erhalten und aufzuwerten (beispielsweise Schlossmatte).

4.    Das Verkehrskonzept erachten wir in seinen Grundzügen als richtig, Die Aufwertung des Langsamverkehrs und die Erschliessung durch den neuen Inselbus (Linie 11 durch Inselareal zu KVA-Überbauung) dürfen aber nicht durch den zu grosszügig geplanten Ausbau der Parkierungsmöglichkeiten konterkariert werden. Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten für den MIV bei den  einzelnen Baufeldern müssen genügen, um die heutigen und zukünftigen PatientInnen-, BesucherInnen- und Beschäftigtenströme abwickeln zu können. Der Neubau von Hunderten von Parkplätzen (genaue Anzahl konnten wir nicht eruieren) widerspricht den Zielsetzungen, den Langsamverkehr zu stärken und den öffentlichen Verkehr zu fördern. Daher ist Artikel 6 der Überbauungsordnung in den Absätzen 3 bis 5 entsprechend anzupassen, sodass einzig der heutige Bestand an Parkplätzen garantiert wird.  

5.    Die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft sind für jedes Baufeld zu definieren und dabei ist auch der Energiebedarf für den Abbruch mit einzubeziehen.

 

Niklaus Olibet, Vorstandsmitglied SP Bern Holligen

 

Medienmitteilung der SP Holligen

Einstimmiges Ja zu 50 Meter - Schwimmhalle am Standort Gaswerkareal

 

 

Die SP Holligen setzt sich für Sport und Bewegung ein. Sie unterstützt geschlossen den Bau einer 50 Meter - Schwimmhalle am Standort Gaswerkareal. Sie ist überzeugt, dass sich die Halle sehr gut in das Areal im Bereich der Monbijoubrücke integrieren lässt. Die 50m-Schwimmhalle ist die grosse Chance, endlich das Manko an gedecktem Wasser zu beseitigen. Die SP Holligen fordert den Gemeinderat auf, die weiteren Arbeiten zügig voranzutreiben und umgehend ein Mobilitätskonzept erarbeiten zu lassen.

 

Die SP Holligen hat sich an ihrer Mitgliederversammlung umfassend über den Bedarf und die Standortevaluation für die im städtischen Sport- und Bewegungskonzept enthaltene 50 m Schwimmhalle informieren lassen.

 

Nach ausgiebiger Diskussion hat sie sich einstimmig für den Bau der Schwimmhalle am Standort Gaswerkareal ausgesprochen. Folgende Gründe waren für diesen Entscheid ausschlaggebend:

 

  1. Schwimmen ist eine bei allen Generationen und beiden Geschlechtern eine ausserordentlich beliebte Sport- und Bewegungsart. Angebot und Nachfrage stehen heute in einem krassen Missverhältnis. Nur mit dem Bau einer 50 Meter - Schwimmhalle kann dieser Missstand behoben werden.
  2. Mit dem Standort Gaswerkareal im Bereich Brückenkopf können die Hallenbäder ausgewogen über die Stadt Bern verteilt werden. Das bestbesuchte Freibad Marzili zeigt im Übrigen, dass dieser Standort sehr beliebt und gut erreichbar ist.
  3. Eine bessere Erschliessung des Marzili- und Sandrainquartiers durch den öffentlichen und für den Langsamverkehr ist eine seit Jahren bestehende Forderung. Mit der baulichen Entwicklung des Gaswerkareals bekommt diese Forderung zusätzliche Schubkraft. Die geplante Schwimmhalle ist ein zusätzlicher Trumpf in der Hand und eine grosse Chance für den Stadtteil III.
  4. Die Frage des Verkehrs ist in jedem Fall, mit und ohne Schwimmhalle, zu regeln. Für die geplante Schwimmhalle ist ein Mobilitätskonzept zu erstellen. Die Sporthallen Weissenstein zeigen mit ihrem, auch von Umweltverbänden als beispielhaft bezeichneten Mobilitäskonzept, dass dem zusätzlichem Verkehrsaufkommen im Sinne und Interesse der Wohnbevölkerung Rechnung getragen werden kann.

 

Die SP Holligen ist überzeugt, dass die 50 Meter - Schwimmhalle auf dem Gaswerkareal eine grosse Chance für den Stadtteil III ist. Sie fordert den Gemeinderat auf, die Realisierung der Schwimmhalle auf dem Gaswerkareal prioritär voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass das Angebot an gedecktem Wasser der Nachfrage gerecht und einer Hauptstadt würdig ist. Das Manko an gedecktem Wasser muss endlich der Vergangenheit angehören.

 

 

Vorstand SP Holligen

 

 

 

Meinen-Areal: Wohnungen - für alle statt für wenige

Motion von Peter Marbet / Michael Sutter

Das Meinen-Areal im Mattenhof wurde vor einiger Zeit an eine Pensionskasse verkauft. Die bestehenden Gebäude sollen abgerissen werden und Platz machen für neue Nutzungen. Gemäss dem Quartierplan für den Stadtteil III vom November 2012 ist auf dem Areal Meinen eine Planung vorgesehen, die Wohnungen für 120 Personen und 80 Arbeitsplätze schafft. Die SP-Fraktion begrüsst die Chance, die sich für das Quartier mit dem Wegzug der ehemaligen Grossmetzgerei bietet und will zu einem frühen Zeitpunkt die folgenden Leitplanken setzen:

 

  • Mit der Überbauung Brunnmatt Ost sind in unmittelbarer Nachbarschaft 95 Wohnungen entstanden, deren Mieten im mittleren und höheren Preissegment liegen. Mit Blick auf die soziale Durchmischung im Quartier und die Tendenz, dass günstiger Wohnraum immer knapper wird, soll die Überbauung Meinen genutzt werden, um mindestens einen Drittel günstigen Wohnraum zu schaffen.

  • Das Angebot an Büro- und Dienstleistungsräumen ist in unmittelbarer Nachbarschaft schon genügend gross. So stehen die von der Firma Emch+Berger früher belegten Räumlichkeiten an der Zieglerstrasse seit über einem Jahr leer, als Emch+Berger in den Neubau an der Schlösslistrasse umgezogen ist. Bei der Planung Meinen muss der Hauptfokus deshalb auf Wohnen und nicht auf Arbeitsplätzen liegen.

  • Seit dem Wegzug der Migros am Loryplatz fehlt es in diesem Teil des Mattenhofs an Quartierinfrastrukturen. Das Meinen-Areal soll neben Wohnen auch dazu genutzt werden, um dieses Manko zu beheben. Deshalb soll im Erdgeschoss Platz für Läden und Dienstleistungen geschaffen werden. Die oberen Geschosse (ab dem 1. Stock) müssen indessen für Wohnen reserviert sein.

 

Wir fordern den Gemeinderat auf

 

  1. dem Stadtrat eine Nutzungszonenplanänderung für das Meinen-Areal vorzulegen bzw. die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, damit es in eine Wohnzone W gemäss Art. 19 der Bauordnung der Stadt Bern (BO) umgezont werden kann;
  2. im EG Läden und Dienstleistungen vorzusehen, ab dem 1. Obergeschoss Wohnen;
  3. bei der Umzonung das Areal der Lärmempfindlichkeitsstufe II zuzuweisen (analog dem Areal Brunnmatt Ost);
  4. Vorgaben für die Erstellung von Wohnungen im preisgünstigen Segment im Umfang von mindestens einem Drittel zu machen;
  5. bei der Mehrwertabschöpfung Anreize für die Eigentümerin bzw. die InvestorInnen zu setzen, damit diese auch in preisgünstigen Wohnraum investieren.

 

 

 

 

Die Stadtratskandidaten der SP Holligen

Die Stadtratskanditaten der SP Holligen

Mitgliederversammlung Montag, 23. Mai 2012

Wann: 20.00 Uhr

Wo: im Sitzungszimmer KV Bern, Schlösslistrasse 29

 

 

Wohnen in Bern und Holligen

 

Die SP will zusammen mit befreundeten Organisationen eine Wohninitiative starten. Was ist der Inhalt der Initiative? Was bringt sie der Stadt und unserem Quartier, was den verschiedenen Bevölkerungskreisen? Welche Visionen und Schwerpunkte hat unsere Gemeinderatskandidatin in diesem Politikbereich? Mit welchen Strategien will sie diese in die Tat umsetzen? Wie soll der Volksentscheid zur Mutachstrasse umgesetzt werden? Ist die Waldstadt noch ein Thema?

 

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ursula Wyss, SP Nationalrätin und SP Gemeinderatskandidatin, diskutieren. Daneben besteht die Möglichkeit, unsere Gemeinderatskandidatin auch zu anderen aktuellen Themen zu befragen.

 

 

Leitung der Versammlung: Fuat Köçer, Vorstandsmitglied

 

 

 

 Weitere Traktanden:

 

-       Kasse und Mutationen

-       Stand Stadtratswahlen

-       SPS Parteitag vom 8./9. September in Lugano Wahl von zwei Delegierten

-       Migrationspapier: Einsetzung einer Arbeitsgruppe

-       Ersatzwahl städtische Delegierte(r)

-       Info aus dem Quartier

-       Mitteilungen und Verschiedenes

 


Jahresbericht 2011 SP Bern Holligen

 

Schwerpunkte im Vereinsjahr 2011 Abstimmungskampf Mutachstrasse vom 15. Mai 2011

Mit sehr grossem Engagement haben wir den Abstimmungskampf in Angriff genommen. Wir waren überzeugt, dass unser Anliegen, die Familiengärten und damit den für unser Quartier so wichtigen

Grüngürtel zu erhalten, Erfolg haben musste. So viele Leute haben mitgekämpft und den Abstimmungskampf finanziell unterstützt. Wir fühlten uns alle getragen und glaubten bis zuletzt an den Erfolg.Am 15. Mai mussten wir eine herbe und unglaublich schmerzliche Niederlage erleben. Das Abstimmungsresultat war niederschmetternd: Nur gerade 35,1 % der Stimmenden sind uns gefolgt und votierten für den Erhalt der Familiengärten. Unser Einsatz wurde wahrlich nicht honoriert.

 

Eidgenössische Wahlen vom 23. Oktober 2011

Der 23. Oktober war für die SP ein guter Tag, konnte sie doch in beiden Räten Sitze zulegen. Das Ergebnis in der Stadt Bern ist für die anstehenden Gemeindewahlen ermutigend, lag doch der Wählerinnen und Wähleranteil bei 30 %.

 

Mitgliederversammlungen

Anlässlich unserer Hauptversammlung vom 2. März stellte Anna Schädelin, Sozialpädagogin vom DOK, die sozialen Angebote in Holligen und im Stadtteil III vor. Unser traditionelles Lottospiel zum Ausklang der Hauptversammlung sorgte für gute Laune. Die MV vom Mai stand unter dem Motto:

Umnutzung oder Abbruch – Verdichtetes Bauen am Beispiel der alten KVA. Mit Tobias Reinhard, dipl. Architekt ETH, diskutierten wir Fragen wie: Welche Wohnformen sind denkbar? Welche Vorstellungen

gibt es schon? Wie steht es mit Altlasten? Welche Werte würden dem Abbruch geopfert usw. Die Ausführungen von Tobias Reinhard haben dazu geführt, dass uns die MV den Auftrag erteilt hat, eine Einsprache zu machen bezüglich der ZPP Warmbächliweg - Güterstrasse. Zudem reichten Giovanna und Halua dazu eine dringliche Interpellation ein. Im Hinblick auf die Wahlen vom Herbst haben wir für die MV vom August Hans Stöckli, Ständeratskandidat, eingeladen. Wir wollten wissen, wer Hans Stöckli ist und wo seine politischen Schwerpunkte liegen. Zusätzlich wollten wir mit ihm Finanzfragen diskutieren. Er vermochte mit seinem fulminanten Auftritt zu begeistern. An der MV vom Oktober stellte uns unser Vorstandmitglied Peter Marbet, Direktor Berner Bildungszentrum Pflege, das neu eröffnete Zentrum vor. Vorgängig gab er uns eine Übersicht über die Ausund Weiterbildung in der Pflege heute. Dieses Zentrum ist ein grosser Gewinn für unser Quartier. Im Dezember trafen wir uns zu unserem traditionellen Weihnachtsessen und gemütlichem Zusammensein.

 

Vorstandssitzungen

Auch dieses Jahr plante und organisierte der Vorstand an sechs Sitzungen die vielseitigen Aktivitäten, wie eine sehr schöne Holligen Zytig zur Abstimmung am 15. Mai. Unsere Fraktionsmitglieder informierten über die Stadtratsgeschäfte und der Vorstand besprach, zu welchen Themen Vorstösse eingereicht werden sollten, wie z.B. zur KVA. Auch diesen Jahresbericht will ich abschliessen mit einem herzlichen Dank an alle Genossinnen und Genossen, welche sich unermüdlich einsetzen auf allen Ebenen.

 

 

Für den Vorstand

Marie-Louise Durrer

 

 

 

Pressemitteilung SP Bern Holligen

Bern, 15. Mai 2011

Ein Verlust für Holligen und die ganze Stadt -

Ja zur Überbauung der Mutachstrasse

Die Mehrheit der Stimmberechtigten hat sich heute für die Teilüberbauung der Schlossmatte ausgesprochen. Die SP Holligen bedauert diesen Entscheid. Sie erwartet, dass jetzt nicht häppchenweise weitere Teile der Schlossmatte zur Überbauung preisgegeben werden.

Nachdem die SP Holligen vor knapp 20 Jahren mit der Volksinitiative „Schlossmatte bleibt grün“ sich erfolgreich gegen die Überbauung der Schlossmatte im Holligenquartier gewehrt hat, bleibt ihr heute ein Erfolg versagt. Im zweiten Anlauf ist es den BefürworterInnen gelungen, die Mehrheit der Stimmberechtigten von einer Teilüberbauung zu überzeugen.

Die Überbauung der Schlossmatte auf der Seite Mutachstrasse mit 110 Wohnungen (190 Wohnungen gemäss Gesamtvorlage) ist und bleibt ein massiver Eingriff in den heute intakten Grüngürtel. Es handelt sich keineswegs lediglich um eine „bauliche Verdichtung“. In den letzten und auch in den nächsten Jahren wurden und werden rund 1000 Wohnungen in und rund um Holligen gebaut. Das hätte aus Sicht der SP Holligen gereicht, weil zur Lebensqualität eines Quartiers auch intakte Frei- und Grünräume gehören.

Das dicht bebaute Holligen verliert leider einen Teil seiner grünen Lunge. Die SP Holligen erwartet nun, dass alle Versprechungen, die im Vorfeld der Abstimmung gemacht wurden, eingehalten und auch tatsächlich umgesetzt werden. Sie erwartet insbesondere, dass die Versprechungen bezüglich des Erhalts des noch übrig bleibenden Grünraumes eingelöst werden und dass nicht noch weitere Teile der grünen Schlossmatte peu à peu zubetoniert werden. Solche Absichten wird die SP Holligen auch in Zukunft vehement bekämpfen. Ausserdem wurde der Quartierbevölkerung ein Stadtpark versprochen, dessen Finanzierung jetzt zu sichern ist.